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Tischler sprechen Gesellen frei – Wettbewerb „Die gute Form“

Tischler sprechen Gesellen frei – Wettbewerb „Die gute Form“

Bielefeld. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, sagt man. Bisher zumindest. Denn dieses Jahr haben die angehenden Gesellen der Tischler-Innung in Bielefeld in ihrer praktischen Abschlussprüfung gleich 20 Eichhörnchen-Futterhäuschen gebaut. „Das hatten wir noch nie“, sagte der Prüfungsausschuss-Vorsitzende Andreas Ziemons.
17 Gesellen haben ihre Ausbildung jetzt mit Erfolg in Bielefeld abgeschlossen. Und das Ende ihrer Lehrzeit konnten sie kleinem Rahmen auch mit Familie in der Hechelei feiern. Bei der Freisprechung betonte Frank Wulfmeyer, Obermeister der Tischler-Innung und zugleich Bielefeld Kreishandwerksmeister: „Handwerk wird von Menschen für Menschen gemacht.“ Es passe sich immer den Bedürfnissen der Gesellschaft an und nutzt dabei den technischen Fortschritt. „Ihre Aufgabe wird es sein, uns in die digitale Zukunft zu führen, ohne den Menschen dabei aus den Augen zu verlieren.“
Mit ihren Gesellenstücken, die in 100 Arbeitsstunden entstanden sind, nahmen die Gesellen der Innung auch am Design-Wettbewerb „Die gute Form“ teil.

Den ersten Platz sicherte sich dabei Mira Epkenhans (Tischlerei Formsache) mit einem Regal in Waben-Optik.

Platz zwei ging an Sascha Heitbreders Sideboard. Er hat seine Ausbildung in der Tischlerei Wulfmeyer absolviert.

Den dritten Platz belegte Antonia Heinisch (Tischlerei Heinisch) mit einem Schreibtisch.

Belobigungen erhielten Kimberley Koppelmeyer (Couchtisch) und Mattis Schröder (Garderobe).