• August

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    2020
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Zuschüsse für das Dach

Zuschüsse für das Dach

Ob Dachdecken, Dämmen oder die Installation einer Solaranlage – wer sein Dach saniert, bekommt eine Förderung vom Staat. Das können einmalige Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen sein.

Wer das Dach saniert, muss oft tief in die Tasche greifen. Denn die neue Ab-deckung, Dämmmaterialien oder gar Solarziegel sind teuer. Doch Bund und Länder greifen Eigenheimbesitzern mit verschiedenen Förderungen unter die Arme. Wichtig ist jedoch, die passende Maßnahme zu wählen – und rechtzeitig zu beantragen. Denn grundsätzlich gilt: Fertiges wird nicht gefördert. Die Mittel müssen in aller Regel vor Baubeginn beantragt werden. Wer sich hingegen im Vorfeld schlau macht und bereits vor Beauftragung seine Förder-möglichkeiten abklärt, kann auf eine oftmals beträchtliche Unterstützung seines Sanierungsvorhabens hoffen.

KfW hilft bei Dachsanierung

Vor allem bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gilt: Förderanträge müssen zwingend vor Baubeginn eingereicht werden. Wer die Förderung nach dem Start der Bauarbeiten oder gar im Nachhinein beantragt, verliert den Anspruch. Um den Zuschuss zu er-halten, müssen Eigentümer allerdings einen qualifizierten Experten für Energieeffizienz beauftragen. Dieser erstellt ein Sanierungskonzept und begleitet den Bau.

Förderfähige Maßnahmen der KfW-Dachsanierung sind die Dach-eindeckung und -dämmung inklusive Dämmmaterial, isolierte Dachfenster sowie die Installation einer Fotovoltaik-anlage. Doch auch die Kosten für begleitende Maßnahmen, wie die Erneuerung der Dachlattung, den Austausch der Dachziegel inklusive Versiegelung, die Änderung des Dachüberstands, die Erneuerung der Dachrinnen, Fallrohre, Einlaufbleche sowie notwendige Arbeiten an Antennen, Dachrinnen, Satellitenschüsseln, Elektrik, Blitzableiter und Schornsteinkopf, sind förderfähig. Für die Dachsanierung können Bauherren den KfW-Zuschuss 430 in Anspruch nehmen. Alternativ steht der KfW-Kredit 151 zur Verfügung.

Auch regionale Förderungen beachten

Was die wenigsten Bauherren wissen: Daneben existieren noch viele regionale Förderungen. Mit etwa 990 Programmen stellen regionale Fördergeber sogar die Mehrzahl der Förderungen. Viele Zuschüsse können sogar zusätzlich zur KfW-Förderung genutzt werden.