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Autohaus Räker feiert 50-Jähriges mit hunderten Gästen

Autohaus Räker feiert 50-Jähriges mit hunderten Gästen

Bielefeld. Mit hunderten Kunden und Geschäftspartnern hat das Autohaus Räker jetzt das 50-jährige Bestehen gefeiert. Zugleich feierte dieses Jahr Horst Räker sein Goldenes Meisterjubiläum.

„Früher waren die Autos ja noch nicht so groß wie heute“, sagt Horst Räker. Da sei es kein Problem gewesen, erst einmal in der heimischen Garage mit dem neu gegründeten Betrieb zu starten. Klein anfangen wollte er, doch lange blieb es nicht dabei. „Viele Bekannte zählten zu meinen ersten Kunden – und mit der Zeit haben mich immer mehr von ihnen auch anderen empfohlen.“ Beim Schritt in die Selbstständigkeit unterstütze ihn auch seine Frau Ursula stets. „Sie hat mit angefasst, wo es ging. Und das hat sie ganz gut gemacht“, sagt er und schmunzelt. „Zum Beispiel habe ich die Bereiche abgeschliffen, die er zuvor verspachtelt hatte“, erklärt seine Frau.

So manche Beule habe man so gemeinsam aus den Fahrzeugen der Kunden verschwinden lassen. „Damals waren die Autos ja auch noch Heiligtümer für viele.“Weil der Erfolg nicht lange auf sich warten ließ, wurde der Betrieb immer größer. 1981 baute Räker schließlich seinen bis heute aktuellen Werkstatt-Standort an der Enniskillener Straße. Bis heute sind Unfall-Reparaturen weiterhin der größte Aufgabenbereich. Mittlerweile ist der Betrieb aber auch eine vollwertige KFZ-Werkstatt. 19 Mitarbeiter sind dort mittlerweile tätig, darunter zwei KFZ-Meister, sieben Mechaniker, fünf Karosseriebauer und zwei Auszubildende. 

Die Leitung des nun seit 50  Jahren bestehenden Betriebes hat 2007 Horst Räkers Sohn Olaf übernommen. Der 53-Jährige ist nicht nur fachlich in die Fußstampfen seines Vaters getreten, sondern engagiert sich auch weit darüber hinaus. Seit 2006 ist er Obermeister der Karosserie- und Fahrzeugbauerinnung. Seit 2011 gehört er auch dem Vorstand des Landesverbandes an. 

Die Werkstatt ist ein echter Familienbetrieb geblieben. Auch Horst Räker ist noch gerne vor Ort. Die Entscheidung für seinen Beruf habe er nie bereut. „Es ist schön, anzusehen, was aus dem geworden ist, was man selbst von Anfang an aufgebaut hat.“