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140 Gäste kommen zum Jahresempfang

140 Gäste kommen zum Jahresempfang

Bielefeld. Handwerk, Politik und Stadtgesellschaft haben sich am Montagabend bei Jahresempfang der Kreishandwerkerschaft getroffen. Beim 14. Mal war die besondere Veranstaltung zu Gast in den Räumen der DAV-Gebäudereinigung in Brackwede. Oliver Davidsohn begrüßte gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Frank Wulfmeyer und KH-Hauptgeschäftsführer Jürgen Sautmann mehr als 140 Menschen zu einem Abend des Austausches.

Zu den Gästen zählte am Abend auch Oberbürgermeister Pit Clausen. Abermals richtete Frank Wulfmeyer an die Bielefelder Politik einen Appell in Sachen Verkehrspolitik. „Handwerksbetriebe müssen heute und auch in Zukunft Baustellen und Kunden ohne lange Wartezeiten in Staus erreichen können“, sagte er. Auch Nahrungsmittelgewerke wie Bäcker oder Fleischer in der Stadt müssten gut erreichbar bleiben. „Andernfalls sind sie langfristig nicht wettbewerbsfähig.“ Bevor neue Verkehrspolitische Ansätze Realität werden könnten, müssten zunächst die Voraussetzungen dafür verbessert oder geschaffen werden.

Auch den hohen bürokratischen Aufwand von städtischen Ausschreibungen kritisierte Wulfmeyer stark. „Die Verfahren und Erfordernisse müssen dringend entschlackt werden“, betonte er. „Dann würden sich sicher auch wieder mehr Betriebe aus Bielefeld an Ausschreibungen der öffentlichen Hand beteiligen.“

Oliver Davidsohn gab den Gästen einen kurzen Überblick über sein Unternehmen, dessen Geschichte und Pläne für die Zukunft. „Mit 23 habe ich den Betrieb damals als junger Meister von meinem Vater übernommen“, erzählte er. Die Kunden seien heute überall zwischen Nordsee und Thüringen ansässig. Ein Neubau direkt neben dem jetzigen Firmengebäude soll künftig mehr Platz bieten. Über die Baustelle führte Davidsohn im Laufe des Abends auch einige Gäste und erörterte direkt vor Ort die Pläne.

Der Jahresempfang der Kreishandwerkerschaft ist mittlerweile beliebter Treffpunkt, um ungezwungen mit Politik, Verwaltung und anderen Multiplikatoren des städtischen Lebens in Kontakt zu treten. Für Verpflegung sorgen die eigenen Mitgliedsbetriebe aus Bäcker- und Fleischerinnung.