• Februar

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    2014
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Hairstylist spendet für Friseur-Ausbildung

Bielefeld. Der Hairstylist Suat Dayangan hat die Bielefelder Berufsschule für Friseure mit einer großzügigen Sachspende in Form von Friseurgeräten bedacht und zeitgleich sein Salonkonzept erneuert. Im Mai 2013 fing Suat Dayangan an, spontan mit neuen Farben für das Interieur seines Salons in der Goldstrasse zu experimentieren. Als er sich für einen fliederfarbenen Samtbezug für seine Sessel im Wartebereich entschieden hatte, merkte er sehr bald, dass er jetzt auch das Gesamtbild anpassen müsste.
Das Ergebnis dieses Umbaus kann sich sehen lassen: Champagner, Nougat und Schwarz bestimmen das Farbklima der neu gestalteten Räumlichkeiten. Die veränderte Raumgestaltung bietet Ruhepunkte und Rückzugsräume. Die klare Linie des Ambientes wird durch dezente Lichtquellen, Fadenvorhänge und Wohnaccessoires aufgelockert. Akzente werden zudem durch regelmäßige Kunstausstellungen gesetzt. „ Alles ist so gestaltet, dass wir unsere volle Aufmerksamkeit noch mehr dem Kunden widmen können“, erklärt Suat Dayangan.

Klar, dass diese fast schon radikale Reduzierung auf das Wesentliche eine großzügige Raumgestaltung beansprucht. Plötzlich war einfach kein Platz mehr für die vielen Friseurgeräte. „Weniger ist eben manchmal mehr“, meint Suat Dayangan und beschloss sich von hochwertigen Hightech-Geräten, die er nicht zwingend im Tagesgeschäft benötigen würde, zu trennen. Kurzerhand kam ihm die Idee, mit diesen Geräten der Bielefelder Berufsschule für Friseure ein Geschenk zu `machen. Obermeister der Friseurinnung Markus Turri, die Lehrer und die Auszubildenden freut es, denn sie können nun noch besser unter nahezu echten Salonbedingungen ihre praktischen Fähigkeiten trainieren. „Man darf nie vergessen, dass man auch einmal klein angefangen hat. Junge Nachwuchstalente werden gebraucht und sollten eigentlich noch intensiver gefördert werden“, ist Suat Dayangan überzeugt. Auch da setzt Suat Dayangan Maßstäbe. In seinem Salon werden regelmäßig junge Frauen und Männer zu qualifizierten Friseurinnen und Friseur ausgebildet. Gerade deshalb entschied er sich zu der Sachspende in höhe von 3500 Euro.