Jubiläen

Zwei Meister – zwei Silberjubiläen

zwei-meister-zwei-silberjubilaeen-fotoIm Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Kreishandwerkerschaft konnte der Obermeister der Gebäudereiniger-Innung OWL gleich zwei Meistern die Silbernen Meisterbriefe überreichen: Frank Kasparek und Dirk Wollenberg, beide auch im Vorstand der Innung tätig, hatten vor 25 Jahren in Düsseldorf ihre Meisterprüfung abgelegt. „Das ist mir eine große Freude“, betonte Obermeister Kottmeyer und gratulierte seinen Vorstandskollegen. Dirk Wollenberg ist seit 10 Jahren stellvertretender Obermeister, Frank Kasparek seit fast 15 Jahren Lehrlingswart der Innung.  

Jürgen Geppert feiert Dienstjubiläum

mdmp16-2086 Bielefeld. Jürgen Geppert hat jetzt sein 25-jähriges Dienstjubiläum im Handwerksbildungszentrum Brackwede, Fachbereich KFZ gefeiert. Seit 2014 ist er Leiter des KFZ-Bereichs in der überbetrieblichen Bildungsstätte der Innungen Bielefeld und Gütersloh. (mehr …)

25 Jahre Zimmerei mit Leidenschaft

mdm_1066oww-2Bielefeld. Die Zimmerei Thomas Höke  wurde am 08.08.1991 von Zimmerermeister Thomas Höke gegründet. Das anfänglich kleine Unternehmen wuchs schnell zu einem Handwerksbetrieb mit einem festen Mitarbeiterstamm und größerem Firmengelände heran.  (mehr …)

Dirk Sawert feiert 25-jähriges Betriebsjubiläum

mdm_0897ow Bielefeld. Malermeister Dirk Sawert hat allen Grund zur Freude: Jüngst konnte er das 25-jährige Bestehen seines Betriebes feiern. Auch den Silbernen Meisterbrief hat er erhalten. Innungs-Obermeister Matthias Sander hat ihm jetzt dazu gratuliert.
Bei seinem Onkel Manfred Menkhoff hat Sawert einst seine Lehre absolviert. »Eigentlich wollte ich immer Dachdecker werden, doch sowohl mein Vater als auch mein Onkel waren Maler. In letzter Minute habe ich mich damals umentschieden«, erinnert sich der heute 51 Jahre alte Schildescher. Die Entscheidung habe er indes nie bereut. »Ich habe viel Spaß an meinem Beruf. Es ist schön, das Ergebnis zu sehen, das man damit erzielt.«
95 Prozent seiner Kunden seien Privatkunden, schätzt Sawert.
Auf dem Foto: Jürgen Kalvari (rechts) und Obermeister Matthias Sander (Mitte) gratulieren Dirk Sawert zum 25-jährigen Bestehen seines Betriebs.

Gaus feiert 50-jähriges Meisterjubiläum

mdmp16-2500Bielefeld. 10. Mai 1966 – 50 Jahre ist es her, dass Gustav A. Gaus seine Meisterprüfung ablegte. Dafür ist der 76-Jährige jetzt im Autocenter Gaus von Obermeister Rüdiger Schlomm mit dem goldenen Meisterbrief geehrt: „Diese Auszeichnung hat Seltenheitswert, zumal wir damals erst fünf Gesellenjahre ablegen mussten, bevor wir zur Meisterprüfung zugelassen wurden.“ An die praktische Prüfung erinnert sich Gustav A. Gaus sehr genau: Er musste einen Motor überholen. „Ich hatte den Käfermotor selbst mitgebracht, den ich unter Aufsicht der Prüfer komplett auseinandernehmen musste, dann instand setzte und zum Laufen brachte. Wir mussten dafür auch schweißen und löten können“, erzählt Gustav Gaus. „Den Prüfern war wichtig, dass der 34-PS-Motor auch die volle Leistung erbrachte.“ Ursprünglich wollte der gebürtige Bielefelder nicht Kfz-Mechaniker werden, doch seine Leidenschaft für die Mechanik war groß und sein Vater überredete ihn, nach der mittleren Reife eine Lehre zum Kfz-Mechaniker aufzunehmen. Seine Ausbildung absolvierte Gustav A. Gaus bei Wilhelm Brüntrup, der einen Fiat Großhandel betrieb. „Der Fiat war damals schon wassergekühlt. Es war zunächst eine Umstellung für mich, als ich im Betreib meines Vaters ausschließlich mit Boxermotoren zu tun hatte.“ In der Anfangszeit musste Gustav A. Gaus unter anderem an etlichen Käfern Blinker einbauen. „Ich sag immer: vom Winker zum Blinker. Es gab so wenig Elektronik an einem Auto!  Ich habe damals hauptsächlich an Käfern gearbeitet, zum Beispiel Seilzugbremsen repariert. Um zu testen, ob die Seile gleichmäßig zogen, haben wir auf Nebenstraßen die Bremsen getestet und konnten anhand der Bremspuren sehen, wo wir nachbessern mussten.“ Der Käfer hat es Gustav A. Gaus angetan. Doch daneben gab es noch ein Modell, dass den jungen Kfz-Mechnikermeister begeisterte: der VW Karmann-Ghia Typ 34. „Ich konnte einen großen Karmann-Ghia nach einem Totalschaden erwerben und habe ihn nach der Arbeit repariert. Er hatte eine gewaltige Karosserie. Die Motoren mit 54 PS und zwei Vergasern brachten es bergab auf ca. 160 Kilometer pro Stunde. Mein Karmann war zweifarbig lackiert. Er war dunkelblau und das Dach war weiß – kommt heute wieder in Mode“, fügt er mit einem Schmunzeln hinzu. Auf die Frage, worauf er rückblickend stolz sei, antwortet Gustav Gaus: „Es war nicht immer einfach und doch ist es uns gelungen, unsere Ziele zu erreichen. Wir sind baulich und technisch so ausgerüstet, dass wir unsere Kunden mit unserem Angebot zufriedenstellen können. Ich freue mich vor allem, dass wir immer viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt und viele Auszubildende bei uns gelernt haben. Wir hatten immer sehr gute und treue Mitarbeitende.“ Und natürlich ist er stolz auf seine Tochter Daniela, die in dritter Generation das Unternehmen führt. „Sie macht das sehr gut. Aber gedrängt habe ich meine beiden Töchter nie. Es war ihre freie Entscheidung und das freut mich.“ Das Bielefelder Familienunternehmen Autocenter Gaus wurde 1928 gegründet und wird heute in dritter Generation von Daniela Gaus geführt, die 2004 in die Geschäftsführung einstieg. 2005 wurde der Vertriebsstandort von der Hillegosser Straße an die Dingerdisser Straße verlagert. Das Angebot umfasst Neu- und Gebrauchtwagen sowie Nutzfahrzeuge und umfangreiche Serviceleistungen. Das Autocenter Gaus wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für hohe Kundenzufriedenheit und vorbildliche Nachwuchsförderung. Aktuell beschäftigt das Autocenter Gaus 108 Mitarbeitende, davon 19 Auszubildende. Auf dem Foto: (von links) Jubilar Gustav A Gaus, KFZ-Obermeister Rüdiger Schlomm, Tochter und Autohaus-Geschäftsführerin Daniela Gaus und Kreishandwerkerschafts-Hauptgeschäftsführer Jürgen Sautmann.

Goldene Meisterbriefe für Konditorenmeister

 Bielefeld. Bielefeld ist eine Hochburg des Konditorenhandwerks. Weit über Bielefeld hinaus bekannt sind die Konditoreien Knigge und Kraume. Konditormeister Wolfgang Windau, Café Knigge, und Günther Kraume, Café Kraume, haben am Dienstag von Kammerpräsidentin Lena Strothmann im Gebäude der Handwerkskammer ihren Goldenen Meisterbrief erhalten. „Mit Ihren hochwertigen Waren erfreuen sie Menschen von nah und fern“, lobte Strothmann. „Ihnen gelingt es auch sehr erfolgreich, junge Leute für eine Ausbildung im Konditorenhandwerk zu begeistern“, fügte sie an. Auf den Tag genau vor 50 Jahren haben die beiden Konditormeister ihre Meisterprüfung in Bielefeld abgelegt.  (mehr …)

Haustechnik Stoltz feiert 50-Jähriges

mdmp14k-7054 Bielefeld. Das Bielefelder Unternehmen Stoltz Haustechnik hat jetzt sein 50-jähriges Betriebsjubiläum gefeiert.  Ingo Stoltz gründete den Betrieb im Bielefelder Westen, heute ist der Hauptsitz am Lipper Hellweg.
»Mit einfacher Schreibmaschine und dem Opel Kadett meiner Oma bin ich gestartet«, erinnert sich Stoltz. Bereits 1954 hatte er seine Klempner- und Installationslehre begonnen. Nach dem Erfolgreichen Abschluss blieb er zunächst noch einige Monate im Ausbildungsbetrieb von Friedrich Burkhardt. Über zwei weitere Bielfelder Betriebe kam er als Geselle Anfang der 1960er-jahre noch einmal als Geselle zurück.
Die Meisterschule besuchte Ingo Burkhardt in Stuttgart. Während er dort nur Abendlehrgänge besuchen und einzelne Lehrstücke abgeben musste, gehörte ein so genannter Meisterbau noch fest zu den Anforderungen. Diesen führte er in Bielefeld gemeinsam mit seinem Lehrbetrieb durch. »Das Haus, in dem wir damals die komplette Sanitär- und Heizungsinstallation durchgeführt haben, wird noch immer von uns betreut«, freut sich Stoltz.
Heute führt Sohn Sven den Betrieb. Im Januar 2005 übernahm er ihn von seinem Vater. 2011 erfolgte ein erster Anbau mit Erweiterung der Lagerflächen. Derzeit wird das Gebäude aufgestockt, um noch mehr Platz zu schaffen.