Die Abrechnung im Mittelpunkt

Die Abrechnung im Mittelpunkt

Bielefeld. »Die Abrechnung zahntechnischer Leistungen im Spannungsfeld zwischen Dentallabor, Praxis und KZV« – so lautete der Titel eines Referates der Abteilungsleiterin der Informations- und Servicestelle der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe anläßlich der Frühjahrsmitgliederversammlung der Zahntechniker-Innung Ostwestfalen/Bielefeld, dem sich zahlreiche Fragen der Mitglieder im Rahmen der anschließenden Diskussion anschlossen.

Obermeister Rosenberger: „Wichtig ist der Austausch zwischen dem Zahntechnikerhandwerk und der KZV, um Fragen des Alltags pragmatisch zu lösen.“ Die Referentin ging – wie sie es beschrieb – auf die „Top-Ten“ der fehlerhaften Abrechnungen ein und vermittelte viele kleine Abrechnungsdetails, in jeder Hinsicht ein Gewinn für die anwesenden Mitglieder.

Frau Hoppe-Woodbrigde: „Bei der Abrechnung steht für uns die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Vordergrund.“ So versprach sie auch, verschiedene Hinweise der Mitglieder, die sich auf die Zusammenarbeit mit den Praxen bezogen, mitzunehmen, um die Zusammenarbeit vor Ort zu erleichtern. 

Alles in allem war es ein voller Erfolg! Da störte es niemanden, daß der Vortrag nicht 45 Minuten dauerte, sondern 2 Stunden.

Anschließend behandelte die Innungsversammlung turnusgemäß die Regularien. Besonders hervorzuheben war beim Haushalt die Tatsache, daß der Beitragssatz schon seit 17 Jahren stabil ist, nachdem er im Jahre 2000 gesenkt worden war. 

Im Mittelpunkt standen dann ausbildungspezifische Inhalte. So zeigte sich in der Diskussion, daß die Mitglieder eine Modernisierung der Ausbildungsverordnung für dringend notwendig erachten, ebenso eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütung ab dem 1.8.2017, die abschließend beschlossen wurde. 

Foto v.l.n.r.: Obermeister Volker Rosenberger, Frau Susanne Hoppe-Woodbrigde, Hauptgeschäftsführer Jürgen Sautmann