Wilhelm Rehmann: 30 Jahre Obermeister

Wilhelm Rehmann: 30 Jahre Obermeister

Rahden. 30 Jahre übt Wilhelm Rehmann aus Rahden nun schon das Amt des Obermeisters „seiner“ Innung des Orthopädie-Schuhtechniker-Handwerks Ostwestfalen aus.

Für dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement dankte ihm sein Stellvertreter Franz-Josef Stiensmeier (Paderborn) im Rahmen der letzten Innungsversammlung: „W. Rehmann hat Außergewöhnliches für das Orthopädie-Schuhtechnikerhandwerk insgesamt und insbesondere auch für unsere Mitglieder hier vor Ort geleistet!“
 
W. Rehmann machte sich am 1.03.1973 in Rahden selbstständig. Er wurde bereits 1981 in den Vorstand der Innung gewählt, 1984 zum stellvertretenden Obermeister und schließlich am 14.05.1987 zu deren Obermeister.
Von 1991 bis 1995 vertrat er überregional die berufsständischen Interessen als stellvertretender Landes- und auch Bundesinnungsmeister.
Besonders liegt ihm bis heute die Ausbildung junger Leute am Herzen. Als Fachlehrer begleitete er viele Auszubildende von 1992 bis 2003 zur Gesellenprüfung. Kein Wunder also, dass rd. 50 % der anwesenden Innungsmitglieder quasi von ihm ausgebildet wurden.
Wilhelm Rehmann bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Ich habe mich immer gern für das Orthopädie-Schuhtechnikerhandwerk eingesetzt und werde das auch weiter tun.“ Rehmann betonte die Notwendigkeit des regionalen Zusammenschlusses für den Zusammenhalt der Innung.
 
Der weitere Verlauf der Innungsversammlung wurde dann aber von Zukunftsthemen bestimmt: Neue Technologien, wie mobiles Messen, CAD-Konstruktionen und auch 3-D-Druck standen nun im Rahmen eines Vortrages im Vordergrund, Techniken, die nach und nach in den Betrieben Einzug halten.
W. Rehmann: „Angesichts des Mangels an Fachkräften sehen viele Betriebe hier auch eine Möglichkeit, durch neue Techniken die Arbeit rationeller zu gestalten.“ Auch im Orthopädie-Schuhtechnikerhandwerk wird es immer schwerer junge Leute für eine Ausbildung zu gewinnen.